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1933

 

Die Sarganser Gewerbebetriebe sind aktiv und machen immer wieder Werbung in der Lokalzeitung. Das Konfektionshaus Rick schreibt etwa in einem Inserat: „Einige 100 Stück Anzüge am Lager, moderner Schnitt elegante Stoffe“.

 

Am Schwefelbad liquidiert H. Broder einige Tausend prima Brissago zu 6 Franken per 100 Stück.

 

Politisch ist die Konservative Volkspartei Sargans aktiv. Sie organisiert am 20. Februar 1933 in der Rose eine Versammlung zu den Wahlen in Gemeinde, Kantonsrat, Regierungsrat und Bezirk. Sie lädt dazu alle „Konservativen und Christlichsozialen“ ein.

 

Interessantes ist auch zu den damaligen Preisen in alten Unterlagen zu finden: Julius Anrig’s Erben verkaufen etwa Spaghetti zu 45 Rappen per Kilo. Grosse Pflaumen kosten 80 Rappen per Kilo und das Speiseöl ist für 80 Rappen pro Liter zu haben. Ein Kilodose Zwetschgenkonfitüre kostete 1.30 Franken. Im Konfektionshaus Rick gab es Damen-Sommermäntel zu Preisen zwischen 12 und 35 Franken. Damenblusen kosteten von 3 bis 5.80 Franken und Jupes bis 11.50 Franken. Kinderhösli gab es gar für 60 Rappen. Für einen Büstenhalter mussten die Damen damals mindestens 90 Rappen ausgeben. Herren-Anzüge in „prima“ Qualität wurden ab 69 Franken verkauft.

 

Julius Anrig’s Erben verkauften aber nicht nur Lebensmittel, zu haben waren auch Ski-Stöcke (ab 5.20 Franken), Windjacken (ab 21.50 Franken) oder Ski-Kostüme ab 48.50 Franken.

 

 

1935

 

Im März 1935 wurde der Gewerbevereine Sargans gegründet. Zum ersten Präsidenten wählte die Gründungsversammlung Malermeister Bruno Gedon. Als Grund für die Gründung wird in einem kurzen Artikel im Sarganserländer erwähnt: „Nur Einigkeit und Zusammenarbeit werden in der Lage sein, den vielfachen, bedrohten und gefährdeten Interessen des Gewerbestandes wieder aufzuhelfen. Deshalb sei auch an jene Gewerbetreibenden, die momentan noch abseits stehen, der Appell zum Beitritt gerichtet.“

 

Am 29. November 1935 tritt der Gewerbeverein mit einem ganzseitigen Inserat im Sarganserländer auf. Die verschiedenen Betriebe stellen sich in Inseraten vor. Im Text hiess es: „Entsprechend der Zunahme der Bevölkerung und der Steigerung der Bedürfnisse zeigt auch das Gewerbe in Sargans ein ganz modernes Gesicht. Man wird keinen wichtigeren modernen Bedarfsartikel nennen können, der nicht zu haben wäre: vom Auto bis zur Stecknadel“.

 

Bereits im ersten Vereinsjahr wirs eine Sarganser Gewerbeausstellung organisiert. Sie fand vom 30. November bis 8. Dezember 1935 statt. Sie sollte der damaligen Krise entgegenwirken und fand im Hotel Schwefelbad statt.

 

 

1939

 

Das Schweizer Radio übertrug 1939 nach dem Läuten der Kirchenglocken einen Heimatabend aus Sargans. Das Trachten-Chörli sang dazu das von Ernst Meister geschriebene und von Ernst Vogler komponierte Sarganser Liedli. Hier ein Auszug: „Ae Schtettli gitt’s im Ouberland. Es chläbet ganz am Gunzärand. Alt isch es schuu viel hundert Jouhr. Sie Nammä hätts vo Ganz und Souhr. Witt ummä isch Sargans bikannt. A schmuggä Ort im Ouberland. Be warmem Pfüüh und Sunnäschii waxt Türggä und ä feinä Wii“.

 

 

1936–1940

 

In den Vorkriegs- und Kriegsjahren hat das Sarganser Gewerbe arg zu kämpfen. Auch viele Gewerbetreibende wurden in den Militärdienst berufen. In den Unterlagen sind deshalb praktisch keine Aufzeichnungen zu diesen Jahren zu finden.

 

 

1940

 

In den Kriegsjahren ist es ruhig um den Gewerbeverein Sargans. Die Gewerbler und ihre Familien sind tagtäglich mit dem harten Kampf um das wirtschaftliche Überleben beschäftigt. Schriftliche Unterlagen über die 40er-Jahre sind deshalb zum Gewerbeleben nur wenige vorhanden.

 

 

1940

 

Sargans zählt 1878 Einwohner.

 

 

1944

 

Das Wohnhaus Peter (Chüpferi) wird 1944 mit dem Kaufhaus Anrig  zusammengebaut.

 

 

1946/47

 

Der Stollen in der Spleehalde wird erstellt.

 

 

1946

 

Aus einem Briefverkehr mit Ulrich Hartmann, Velos-Motos, geht hervor, dass der Benzinverkauf nur von Fachleuten erfolgen durfte. Die damalige Benzinunion verlangte eine Drehbank, eine Werkstatt und die Meisterprüfung.

 

 

1940-49

 

Im Städtchen befinden sich verschiedene Gewerbebetriebe: so die Bäckerei, Café Müller, welche später zum Café Obertor umgebaut wurde (heute Chinarestaurant). Oskar Wildhaber (OWI) betreibt ein Eisenwaren-Haushaltartikel-Geschäft. An der Städtchenstrasse 37 sind bei Anton Schumacher Lebensmittel, Käse und Getränke erhältlich. Im Geburtshaus von Dichter Henne (Hausnummer 41) betreibt Julius Anrig bis 1928 einen Gemischtwarenladen, später dienen die Räumlichkeiten Anton Schumacher als Getränkelager. Eine Frau Perret betrieb einen Laden mit Rauchwaren, Schokolade, Ablage Wurstwaren (Nr. 50). Gleich daneben gab es einen Geschirrladen von Frau Auer. Robert Broder (Schlosser Röbi) führt eine Schlosserei. Im heutigen Restaurant Gonzen wurde eine Schumacherei betrieben (Zogg Schuhwichsimannli und Schumacher Kolb). Mit Pferdefuhrwerk wurde der Konsum Mels-Sargans im Städtchen 55 beliefert. Weitere Gewerbebetriebe im Städtchen: Bildereinrahmungen Paul Zink, Sattler August Heim, Velo Sulser, Messer, Scheren, Schirme: Livio Molinar, Giovanni Perini. Bücher Albrecht Huber. Coiffeur Josef Hug, Malerwerkstätte Bruno Gedon, Thomann-Bertsch Stoffe-Wäsche, Franke-Küchen, Ablage Rossmetzg, Sattler Manser, Maler Gubelmann, Maler Josef Hutter, Schreinerei Ferdinanz Schnetzer, Schreiner Kocherhans, Schlosserei Glanzmann, Schlosserei Furgler, Heizung Adank, Spengler Anrig, Dachdeckergeschäft Friedrich Jud.

 

 

1949

 

In der Sarganserländischen Volkszeitung kritisiert der Gewerbeverein die Berichterstattung über seine Versammlung harsch (27. Juni 1949): Ich möchte den Schreiber bitten, wenn er wieder einmal das Bedürfnis hat, einen Bericht über eine Versammlung von uns in die Zeitung bringen zu lassen, Sinn und Gegenstand der Verhandlungen wahrheitsgetreu zu Papier zu bringen. Auch wenn beim Herrn Redaktor die Einsendungen, die eine Entgegnung herausfordern, willkommen sind. Konkret wurde bemängelt, dass der Berichterstatter von einem Schulhausneubau, dem Umbau des Rathauses und dem Bau einer Badeanstalt schrieb, obwohl dies nicht erwähnt wurde.

 

 

1950

 

Gewerbeverein Mels will eine Ausstellung in Mels durchführen. In den Protokollen heisst es: Unfreundlicher Akt, da sie seit längerem über eine Ausstellung des GV Sargans zum gleichen Zeitpunkt informiert sind. Aussprache wird gefordert.

Im Restaurant Rose findet dann eine Sarganser Gewerbeausstellung statt. Diese dauert neun Tage und ist jeweils von 13 bis 20.30 Uhr und am Wochenende von 10 bis 21 Uhr geöffnet.

Beim Schulhausbau wird gefordert, dass der Gewerbeverein energisch die nötigen Schritte einleitet, damit die Arbeiten im Ort bleiben und nicht auswärts vergeben werden.

 

 

1952

 

Hochkonjunktur: Wirtschaftsablauf als befriedigend eingestuft. Preis- und Lohnspirale kommt zum Stillstand. Seit Ausbruch des Korea-Krieges hat die Schweiz eine Gesamtteuerung von sechs Prozent zu verzeichnen. Andere Staaten hatten eine Kostensteigerung bis 30 Prozent.

Initiative „Abschaffung der Warenumsatzsteuer“ wird abgelehnt.

Gewerbeverein zählt 40 Mitglieder.

 

 

1952

 

19.1.1952 – Brief an denGemeinderat: Der Gewerbeverein hat sich bemüh,t die Anstösser an der Bahnhofstrasse vom Bahnübergang bis zum Schwefelbadplatz zur gratis Bodenabtretung für ein linksseitiges Trottoir zu bewegen. Alle sagten „Ja“.

 

 

1953

 

Gedanken zur 150 Jahrfeier des Kantons St. Gallen. Gute Fortschritte bei der Erstellung des Ratskellers. Mitgliederbeitrag von sechs Franken soll beibehalten werden.

Erste Gespräche über die Gründung einer Talgemeinschaft Sarganserland. Lehrlinge haben neu 12 Arbeitstage Ferien ohne Lohnabzug. SBB hat dem Wunsch des GV entsprochen, dass möglichst ortsansässige Firmen für die Arbeitsvergaben berücksichtigt werden.

Zunahme der Industrie und der Bevölkerung in der Ostschweiz liegt weit unter dem schweizerischen Durchschnitt.

 

 

1954

 

Volksabstimmung über den Fähigkeitsausweis. Die 44-Stunden-Woche wird eingeführt.

 

 

1954

 

21.05.1954 – Brief an die Wirte in Sargans

Die Lokalitäten sollen keinen auswärtigen Firmen für Ausstellungen zur Verfügung gestellt werden.

 

 

1955

 

Auch nach zehn Jahren läuft die Konjunkturlokomotive mit Volldampf. Das Bauvolumen befindet sich etwas unter dem Landesdurchschnitt, ist aber dennoch gut.

Initiative über die 44-Stundenwoche wird eingereicht. Ein schwerer Schlag für die Wirtschaft. Der kantonale Gewerbeverband tut einiges zur Stärkung des inneren Zusammenhaltes.

Die geplante Gewerbeausstellung wird von vielen befürwortet, fällt aber wieder ins Wasser, weil aufgrund der vielen Arbeitsaufträge niemand für die Organisation gewonnen werden konnte.

Der Verein zählt momentan 47 Mitglieder.

 

 

1956

 

1956 steht im Zeichen der wirtschaftlichen Hochkonjunktur. Über 300´000 Fremdarbeiter sind in der Schweiz tätig. Die Lebenskosten steigen um 2.6 Prozent. Somit wachsen auch die Lohnkosten. Der Geldmarkt stagniert. Für bessere Geldversorgung gibt der Bund stillgelegte Gelder frei.

Per 01.01.1956 wird die Wehrsteuer um 30 Prozent, die WuSt. um zehn Prozent reduziert.

Grosse Diskussionen über die 44-Stundenwoche.

Mitgliederbestand auf 44 gesunken.

 

 

1957

 

Kein gutes Wirtschaftsjahr. Schwierige Situation im Wohnbausektor.

Beschluss des SG Gewerbeverbandes: Jeder Gewerbebetreibende hat acht Franken Beitrag zu zahlen.

21.10.1957 - Brief an die Kommission Markthallengenossenschaft

Unmut über die Vergabe von Arbeiten an Unternehmen ausserhalb von Sargans.

 

 

1958

 

Konjunktur flacht weiter ab. In den USA gehen die Wirtschaftstätigkeiten stark zurück.

Kreditverknappung aus dem Jahre 1957 vermochte sich erst im Jahre 1958 auszuwirken.

 

 

1958

 

22.01.1958 – Brief von Verkehrsverein Sargans

Projekt neue Strassenführung: Aufforderung zu einer Aufklärungsversammlung und zur Stellungnahme des GV zu diesem Projekt

 

 

1960

 

In der Schweiz entwickelt sich eine starke Hochkonjunktur. Rund 435´000 Fremdarbeiter sind in der Schweiz angestellt.

Mitgliederbestand: 49 Personen.

 

 

1961

 

Steigende Sachkosten und rasch anwachsende Lohnkosten. Vermehrte Aktivität ist notwendig. Mitglieder dürfen nicht mehr verwöhnt werden. Der Präsident oder der Vorstand sollen nicht die ganze Arbeit alleine meistern.

 

 

1962

 

Wirtschaftstätigkeit in der Schweiz erreicht eine neue Spitze. Gehaltsentwertung fünf Prozent.

Der Mitgliederbeitrag ist in diesem Jahr auf 10 Franken gestiegen.

 

 

1962

 

Die Autostrasse Zürich-Maienfeld wird eingeweiht.

 

 

1963

 

Wirtschaftstätigkeit erreicht erneut einen Höchststand. Im Jahre 1963 resultiert eine Teuerung von vier Prozent.

 

1963

 

Einweihung der Kantonsschule Sargans.

 

 

1964

 

Weihnachtsbeleuchtung war immer wieder ein Thema. Der Gewerbevorstand fragte den Gemeinderat an, ob ein Gemeindearbeiter mit Leiter für die Montagearbeiten zur Verfügung gestellt werden könne.

 

 

1966

 

Einweihung des Heimatmuseums im Burgfried des Schlosses Sargans.

 

 

1966

 

Sargans zählt 4119 Einwohner.

Am 2. Mai 1966 beschloss der Verwaltungsrat der Eisenbergwerk Gonzen AG den Grubenbetrieb auf Ende Mai einzustellen.

 

 

1968

 

Die Anzahl Beschäftigter in der Landwirtschaft betrug im Jahre 1910 noch 34.4 %, im Jahr 1968 sind noch 5.4 % in der Landwirtschaft beschäftigt.

 

 

1975

 

10.09.1975 – Protokoll einer Sitzung Schwarzarbeit: Bankinstitute sollen Bauherren, die ihre Bauten mit Schwarzarbeitern erstellen, nicht unterstützen.

Auf dem Baugewerbe lässt sich ein weiterer Preiszerfall feststellen. Auch das Autogewerbe ist von der Rezession angeschlagen. Der Neuwagenkauf zeigt gegenüber 1974 einen Rückgang von zehn Prozent auf.

Der Mitgliederbeitrag beträgt nun 20 Franken.

Die ersten Statuten aus dem Jahre 1935 werden revidiert.

 

 

1976

 

27.04.1976 – Protokoll der ersten Sitzung der Sarganserländischen Gewerbevorstände:

Gründung eines Bezirksverbandes wird begrüsst. Appell an alle Gewerbler, sich wieder vermehrt öffentlichen Korporationen zur Verfügung zu stellen.

28.10.1976 – Präsidentenkonferenz Gewerbeverband St. Gallen

Das Projekt einer Schweizerischen Umsatzsteuer nach dem Mehrwertsystem (Mehrwertsteuer) wird lanciert.

Zahl der Arbeitslosen hat sich stark vermindert.

Bei den Kantonsratswahlen ist das Gewerbe untervertreten.

Leerwohnungen in Sargans sind sehr selten. Im Jahr 1976 wird in der ganzen Schweiz kein einziges Einkaufszentrum eröffnet.

Erste Ausgabe des Gewerbe- und Gemeindebulletins, welches heute als Gewerbe- und Vereinsnachrichten noch immer besteht.

 

 

1977

 

19.07.1977 – Protokoll der HV

Arbeitslosenzahlen in der Region sind zurückgegangen. Momentan hat es nur wenige Arbeitslose in Sargans.

 

 

1977

 

Niedrige Arbeitslosenzahlen. Es mangelt nach wie vor an Fachpersonal.

Die Sozialversicherungen sind ein Problem.

Neues Berufsbildungsgesetz wird diskutiert.

 

 

1979

 

24.04.1979 – Protokoll der HV

Es ist gelungen die Teuerung im Griff zu behalten. Für das Amt des Präsidenten wird kein Nachfolger gefunden.

Konjunkturlage verbessert sich. Auf dem Bausektor ist ein deutlicher Aufschwung spürbar.

 

 

1980

 

Gedämpfter Optimismus aus den Konjunkturprognosen hat sich 1980 weitgehend bestätigt. Ende Oktober 1980 stehen 12'300 offene Stellen 4'800 Ganzarbeitslosen gegenüber.

 

 

1981

 

22.10.1981 - Protokoll der regionalen Zusammenkunft:

Orientierung für die 1983 vorgesehenen Feierlichkeiten anlässlich der 500 jährigen Zugehörigkeit des Sarganserlandes zur Eidgenossenschaft. Eine Festschrift mit Beiträgen aus allen Gemeinden des Bezirkes soll entstehen.

 

 

1982

 

Besorgnis wegen wachsender Arbeitslosigkeit.

 

 

1983

 

18.04.1983 – Protokoll der HV: Hinweis auf rückläufige Tendenz der Arbeitsaufträge in Sargans.

22 Gewerbler sind für die SIGA angemeldet. Die drei schönsten Stände sollen prämiert werden.

Fremde Möbelausstellung in der RSA löst Diskussion aus, es wird festgestellt, dass ein Verstoss gegen das Ladenschlussgesetz vorliegt.

 

 

1984

 

24.04.1984 – Protokoll der HV: Zusicherung der Gemeinde, zweimal jährlich mit dem GV offene Fragen und Probleme zu besprechen. Beanstandung der schlechten aktiven Beteiligung der Mitglieder.

20.06.1984 – Protokoll der Vorstandssitzung: Besprechung mit Gemeinde: Der Kanton und der Bund vergeben zu viele Arbeiten auswärts. Künftige noch nicht vergebene Arbeiten sollen das einheimische Gewerbe erhalten.

Aufschwungsymptome in der Bau- und Elektroapparatebranche. In allen Branchen ist das Geschäftsleben härter und hektischer geworden.

 

 

1985

23.04.1985 Protokoll der HV: Sargans besitzt ein gesundes und leistungsfähiges Gewerbe.

Der Gewerbeverein feiert sein 100. Mitglied.

 

 

1986

 

Detailhandel verzeichnet einen guten Geschäftsgang. Trotzdem ist in diesem Sektor ein harter Verdrängungswettbewerb im Gange.

Erfreuliche Arbeitslage in Industrie und Baugewerbe. Hochkonjunktur; allerdings zu ungesunden Preisangeboten.

 

 

1987

 

Trotz Dollarsturz und Börsencrash ist die wirtschaftliche Lage im Sarganserland gut. Wegen Baulandknappheit ist es für Firmen im Bausektor schwierig.

SIGA bricht mit 162 Ausstellern und über 30´000 Besuchern alle Rekorde.

 

 

1988

 

Sehr gutes Jahr. In der Region ist ein sehr reger Aufschwung zu spüren – auch dank dem Einsatz der Gewerbler.

Wenn die eklatanten Bodenpreise weiter so stark empor klettern, kann sich bald niemand mehr Bauland leisten.

 

 

1989

 

Die Beschäftigungslage ist noch nie so gut. Praktisch alle Betriebe sind gut ausgelastet. Der Arbeitsmarkt ist ausgetrocknet. Es ist praktisch unmöglich, Facharbeiter zu finden.

 

 

1990/91

 

Ein Projekt „BVG-Sammelstiftung“ wurde lanciert. Anschliessend ist die dieses Thema in den Akten aber nicht mehr vermerkt.

 

 

1992

Immer wieder werden Vereins-Reisen zur Stärkungen der Zusammengehörigkeit durchgeführt. In diesem Jahr führt die Reise in den Jura.

 

 

1994

Im Laufe der Jahre werden diverse Betriebsbesichtigungen organisiert.

Im Jahre 1994 wird der Vereina-Tunnel besucht.

Der erste Herbstmarkt des Gewerbevereins in der RSA wird durchgeführt. Der Markt erfreut sich grosser Beliebtheit.

 

 

1995

 

Weiterbildung ist ein Thema. Auch der Gewerbeverein organisiert   verschiedene Weiterbildungstage.

 

 

1996

 

An der Hauptversammlung wird vom Präsidenten Günter Wildhaber der Sinn und Zweck des Vereins in Erinnerung gerufen: Der Verein bezweckt den Zusammenschluss der selbständigen Gewerbetreibenden des Handwerks, des Detailhandels und aller Dienstleistungsbetriebe zur Förderung ihres gemeinsames Wohles.

 

 

1998

 

Durchführung des letzten Herbstmarktes in der RSA.

 

1999

 

Aufgrund der sinkenden Nachfrage bei den Ausstellern wurde der Herbstmarkt ab 1999 nicht mehr organisiert.

 

 

2000

 

Der Gewerbeverein fordert, dass im Sarganser Leitbild das Thema Wirtschaft stärker gewichtet werden soll.

 

 

2001

 

Das Thema öffentliche Ausschreibungen beschäftigt auch das Sarganser Gewerbe. In St. Gallen werden entsprechende Vorträge besucht.

 

 

2003

 

Zusammen mit dem Gemeinderat wird die gut besuchte Veranstaltung: „die Gemeinde informiert“ organisiert.

 

 

2004

 

Der Vorstand des Gewerbevereins Sargans setzt sich für eine engere Zusammenarbeit der Gewerbevereine in der Region ein.

 

 

2005

 

Am 21. Mai feiert der Gewerbeverein seinen 70. Geburtstag mit einem Jubiläums-Dinner auf dem Schloss.

Im Herbst erscheint die 90. Ausgabe der Gewerbe- und Vereinsnachrichten.

Am 8./9. Oktober führt der Gewerbeverein die Jubiläumsausstellung 70 Jahre Gewerbeverein Sargans durch.
      

Erfolgreiche Kantonsratskandidaten

Bahnhof wird eröffnet

Manz gibt Baubereich ab
 
Sportanlage wird feierlich eingeweiht

IG Gemeindefusion gegründet

100 Jahre Broderhaus 
 
Fest der Kulturen





 
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